Reststrom Vertrag

Der energyhub Reststrom­tarif ist dynamisch und zwar in der Hinsicht, dass der Preis für den Reststrom exakt dem Spotpreis am Markt entspricht und somit variiert. Von zentraler Wichtig­keit im energyhub Tarif ist die Preis­trans­pa­renz: Für den Reststrom wird 1:1 der stünd­liche Börsen­preis bezahlt, der entspre­chend variiert. Es gibt ein einfa­ches und übersicht­li­ches Portal, in dem allen Kunden volle Trans­pa­renz über Preise und Verbrauch der Anlage geboten werden kann. Anders als bei den üblichen Tarifen gibt es in diesem Reststrom-Tarif keinen Fixpreis. Wir geben also den aktuellen Markt­preis einfach weiter. Einzig eine Service­pau­schale kommt noch dazu, die sich an der Anzahl der Zähler­punkte der jewei­ligen Anlage bemisst. Mehr zum energyhub Reststrom­tarif finden Sie hier. In den vergangenen zwei Jahren hat NATURSTROM bereits mehrere Mieterstrom-Projekte erfolgreich umgesetzt: so wurde beispielsweise im Herbst 2015 gemeinsam mit dem Anlagenprojektierer WIRSOL ein Mieterstromprojekt im Baden-Württembergischen Mosbach realisiert. In Regensburg können die Mieterinnen und Mieter des Mehr-Generationen-Wohnprojektes „Haus mit Zukunft“ seit 2014 einen Mix aus Strom vom eigenen Dach und Wasserkraft aus dem Netz beziehen. Grund­sätz­lich ist es so, dass Anlagen­be­sitzer ihren Strom entweder komplett ins Strom­netz einspeisen oder diesen lokal vor Ort selbst verbrau­chen. In den aller meisten Fällen wird jedoch noch Strom aus dem Netz benötigt.

Diesen liefern wir, damit der Betrieb einwand­frei weiter­laufen kann. Wenn ein Vermieter eine Photovoltaikanlage auf dem Dach installiert hat, kann er den so erzeugten Strom an seine Mieter liefern. Strom, den der Vermieter nicht selbst verbraucht, wird ins Netz eingespeist. Für diesen Strom erhält der Vermieter eine Vergütung nach dem EEG. Im Bundesrat wurde am 28.06.2019 eine Änderung des Körperschaftssteuergesetzes verabschiedet. Diese erlaubt es nun Genossenschaften, Mieterstrom aus Solaranlagen anzubieten, ohne dadurch steuerliche Risiken einzugehen. Konkret ist es nun erlaubt, bis zu 20% der gesamten Umsätze mit anderen Einnahmen als der Vermietung von Wohnraum zu erzielen, wenn die zusätzlichen Einnahmen aus dem Betrieb von Solaranlagen mit Mieterstrom kommen. Leitfaden Mieterstrom Solar Cluster Baden-Württemberg e.V. (Stand März 2017) (Adobe Acrobat Document – 862 KB) Die Vorteile eines Power Purchase Agreements für Akteure am Energiemarkt sind unter anderem: langfristige Preissicherheit, Möglichkeiten zur Finanzierung von Investitionen in neue Stromerzeugungskapazitäten oder Reduzierung von Risiken bei Stromverkauf und -einkauf.

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